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GEDANKEN - Archiv - Fastenzeit


 




Menschen gehen zu Gott in ihrer Not,

flehen um Hilfe, bitten um Glück und Brot,

um Errettung aus Krankheit, Schuld und Tod.

Sie tun es alle, alle, Christen und Heiden.

 

Menschen gehen zu Gott in Seiner Not,

finden ihn arm, geschmäht, ohne Obdach und Brot,

sehn ihn verschlungen von Sünde, Schwachheit und Tod,

Christen stehen bei Gott in seinem Leiden.

 

Gott geht zu allen Menschen in ihrer Not,

sättigt den Leib und die Seele mit seinem Brot,

stirbt für Christen und Heiden den Kreuzestod,

und vergibt ihnen beiden.

 

Dietrich Bonhoeffer

Kreuz-Träger

Immer wieder fällt mir auf, wie viele Menschen eigentlich ein Kreuz um ihren Hals tragen: Männer wie Frauen, Kinder wie Erwachsene. Sie tragen Kreuze aus Gold, Silber oder Holz.

Auch ich trage ein Kreuz um meinen Hals. Oft nehme ich es gar nicht wahr, wenn ich in den Spiegel blicke. Es gehört einfach zu mir. Ich weiß nicht genau, ob ich dieses Kreuz immer als Zeichen meines Glaubens an trage. Manchmal wünsche ich mir einfach nur, dass Gott mich durch dieses Kreuz beschützt. Mein Kreuz ist mir ein treuer Wegbegleiter.

Ich bin ein Kreuz-Träger. Ich trage mein Kreuz durch mein Leben hindurch. Manchmal erscheint es mir schwer, an anderen Tagen ist es ganz leicht. Da ist es mit dem Kreuz nichts anderes als mit meinem Glauben: manchmal fällt es mir schwer, manchmal ist es ganz leicht.

http://www.impuls-ao.de/fastenzeit/fasten-und-osterzeit-2014/karfreitag



Zeige uns Herr, deine Allmacht und Güte

Zeige uns Herr, deine Allmacht und Güte;
komm uns zu Hilfe mit göttlicher Kraft!
Mit deinem Beistand uns allzeit behüte,
der uns befreit und Geborgenheit schafft.
Hör unser Bitten, die Angst in uns wende;
Feuer des Heiligen Geistes uns sende!

Hilf unserm Glauben, wenn mutlos wir werden;
Lichtblick und Freude erblühen aus dir.
Dein Reich des Friedens lass wachsen auf Erden;
Werkzeuge deiner Verheißung sind wir.
Lehr uns aus Glaube und Liebe zu handeln
und so uns selbst und die Welt zu verwandeln.

Ruf uns zur Umkehr, sooft wir versagen;
du bist barmherzig, vergibst uns die Schuld.
Antwort bist du in verzweifelten Fragen;
lehr uns Verzeihen, Vertrauen, Geduld
Du hast für jeden den Sohn hingegeben,
Worte und Taten, aus denen wir leben.

Raimund Weber, 1982. aus: Gotteslob Nr. 272



Miserere

Jesus, du kommst, die Sünder zu retten.
Findest du welche? Ich möchte wetten,
du findest keine, so ist das heute.
Es gibt einfach niemand, der etwas bereute
und sich als Sünder betrachten wollte,
der Rettung bedürftig, der Gnade. Sollte
jedoch unter all diesen braven und netten
Leuten wirklich ein Sünder sein, retten
lässt sich so ohne weiteres keiner.

Was siehst du mich an, bin ich etwa einer,
ein Sünder? O Herr, erbarme dich meiner!

aus:Zenetti Lothar: Auf seiner Spur.Topos plus Taschenbücher. Matthias - Grünewald - Verlag: 2006.
Bestellnummer: 3-7867-8327-6


Der, von dem ich erzählen will,
wurde geboren in Armut und starb,
noch jung, mit ausgebreiteten Armen
am Kreuz einen schrecklichen Tod.

Warum, worin bestand seine Schuld?
Oder anders gefragt: Wem war er im Weg?
Er raubte kein Geld, kein Land,
stürzte keinen vom Thron,
zog nicht in den Krieg,
schrieb nicht einmal Bücher.

Der Ort, wo er aufwuchs wie andere auch,
war ohne Bedeutung: ein Nest in den Bergen
am Rande des riesigen römischen Reiches.
Er lernte ein Handwerk, zimmerte Möbel,
bis er die Werkstatt verließ und sein Dorf
und umherzog im Land, das Wort auszusäen.

Er sah, wie man weiß, weder Rom noch Athen.
Aber er sah seinen Vater im Himmel und
sah auf der Erde die Menschen im Dunkel
und lehrte sie sehn mit anderen Augen.
Er heilte die Kranken, rief Tote ins Leben.
So zog er umher und warb um die Herzen
und sprach von der Liebe, dem Königreich Gottes.

Er starb, wie er lebte,
und lebt, wie er starb:
mit ausgebreiteten Armen.

Aus: Lothar Zenetti, Auf Seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht, S. 132 © Matthias-Grünewald-Verlag der Schwabenverlag AG, D-73760 Ostfildern 2011. Internet: www.gruenewaldverlag.de

Zweierlei Leben

Die erkämpften
und erlittenen Erfahrungen
sind der Schatz,
den wir mit anderen
teilen dürfen.
Ich glaube
jenen Menschen lieber,
die viel ringen müssen
und ihr Leben
trotzdem bewältigen,
als jenen,
die von Erfolg zur Erfolg
eilen
und das Scheitern
nur vom Hörensagen kennen.

Selig die Verwundeten,
die nicht verbittert sind!
Sie werden die Verletzten verstehen
und ihnen helfen können.

(Martin Gutl: In vielen Herzen verankert. Styria 2004. S.161)

 

Ausgelaugt, durstig
an Leib und Seele
suche ich nach etwas,
das mich erfrischt .

Wo finde ich Wasser;
einen Brunnen,
eine Quelle,
die mein trockenes Land belebt?

Gott, aus deiner Fülle fließen
alle Segen der Erde.
Bei dir findet meine Seele
Freude und neue Kraft.

nach Ps 4

(Aus: Gottes Segen für das Jahr 2011.Logo buchversand GmbH. Nr. 593017)

 

 

 
     

 

   © 2010 by Mag. Renate Unterkofler •  st-peter-kammersberg@graz-seckau.at