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GEDANKEN - Archiv - Advent - Weihnachten





Irischer Weihnachtssegen

Nicht,

dass jedes Leid Dich verschonen möge,

noch dass Dein zukünftiger Weg stets Rosen trage,

keine bittere Träne über deine Wange komme,

und dass kein Schmerz Dich quäle,

nein, dies alles wünsche ich Dir nicht.

Sondern:

Dass dankbar Du allezeit bewahrst

die Erinnerung an gute Tage,

dass mutig Du gehst durch alle Prüfungen,

auch wenn das Kreuz auf Deinen Schultern lastet,

auch wenn das Licht der Hoffnung schwindet.

Was ich dir wünsche:

dass jede Gabe Gottes in dir wachse,

dass einen Freund du hast,

der deiner Freundschaft wert.

Und dass in Freud und Leid

das Lächeln des menschgewordenen Gotteskindes

Dich begleiten möge.



Wenn ich mein Herz nur dem anderen öffne, damit ich beschenkt werde, gehe ich leer aus. Wenn ich mein Herz öffne, weil der andere mich interessiert, weil ich seine Not spüre, weil ich mit ihm fühle, weil ich ihm helfen möchte, dann werde ich reich beschenkt.

Wenn ich gebe, weil ich selber Zuwendung oder Bestätigung brauche, dann fühle ich mich bald verausgabt. Wenn ich aber gebe, weil ich selbst genügend Liebe empfangen habe und immer wieder von Gott empfange, dann werde ich auch selber bereichert, indem ich gebe.

Wenn der andere sich von mir verstanden fühlt und erleichtert von mir weggeht, dann fühle ich mich selbst auch beschenkt. Durch mich ist jemand mehr zum Leben gekommen. Das weckt in mir ein Gefühl der Dankbarkeit und der Freude.


Aus: Anselm Grün: Bleib dem Glück auf der Spur, S. 32 © Verlag Herder GmbH, Freiburg i. Br. 2015. Internet: www.herdershop24.de
Sie können das verwendete Buch direkt über diesen Link bei Herder bestellen.



Möge das Licht dieser Nacht
unser Leben erleuchten.

Möge der Stern am Himmel
unsere Gedanken lenken.

Möge die Botschaft der Engel
unsere Ohren erreichen.

Möge der himmlische Friede
unsere Tage erfüllen.

Möge das Kind in der Krippe
unser Herz berühren.

Möge der Segen dieser Nacht
unseren Alltag begleiten.

(Helene Renner)



Zeit des Advents


Die Zeit des Advents gibt uns den
Horizont der Hoffnung zurück,
eine Hoffnung, die nicht enttäuscht,
weil sie auf das Wort Gottes gründet.
Eine Hoffnung, die nicht enttäuscht,
weil der Herr nie enttäuscht!
Er ist treu!

Papst Franziskus


Ich wünsche Dir mitten im Winter einen Stern

Ich wünsche Dir mitten im Winter einen Stern,
der Dir leuchtet
und Deinen Weg erhellt.

Ich wünsche Dir mitten im Winter einen Engel,
der Dir Mut macht,
neuen Aufbruch zu wagen.

Ich wünsche Dir mitten im Winter eine Rose,
die Dir zeigt,
dass auch dann noch Leben gedeiht.

Ich wünsche Dir mitten im Winter,
dass eine Hoffnung Dir reift,
um zu erkennen,
dass Gott auch Dich anschaut
und Dir Liebe schenkt für ein gelingendes Leben.


Tröstliche Erwartungen

Wie tröstlich wirken die Bilder
von der ewigen Treue Gottes,
die dir entgegenkommen
um dich zu beschützen.
Wie hoffnungsvoll klingen die Worte
aus dem Munde von Engeln,
die auch heute frohe Botschaften bringen.
Wie verheißungsvoll stimmen die Träume
aus den Büchern der Propheten
die uns tief zu Herzen gehen.
Wie gnadenreich leuchten
die adventlichen Boten und Zeichen,
die auch in unseren Tagen
da und dort zu sehen sind.

(Paul Weismantel)












FRAGWÜRDIG 

wie gross
und wie schwer -
so fragen wir üblicherweise
nach einer geburt
doch wen
soll ich fragen
angesichts dieses unüblichen
wurfs der geschichte
in einem judäischen stall 

wen soll ich fragen
wenn nicht mich selbst
um die grösse dieses jesus und

sein gewicht

(rudi weiß)

 

Geheimnis

über uns
über allem,
was oben ist
größer als der größte Mensch
die mächtigste Macht

Herr, erbarme dich

Geheimnis
unter uns
unter allem,
was unten ist
kleiner als der kleinste Mensch
die ohnmächtigste Ohnmacht

Christ, erbarme dich

Geheimnis
nah' bei uns
nah' bei allem, was nahe ist
näher als der nächste Mensch
die wirklichste Wirklichkeit

Herr, erbarme dich

Aus: Lothar Zenetti, Auf Seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht, S. 78 © Matthias-Grünewald-Verlag der Schwabenverlag AG, D-73760 Ostfildern 2011.


Winterpsalm

Es ist jetzt nicht die Zeit,
um zu ernten.
Es ist auch nicht die Zeit,
um zu säen.

An uns ist es,
in winterlicher Zeit uns
eng um das Feuer zu scharen
und den gefrorenen Acker
in Treue geduldig zu hüten.

Andere vor uns haben gesät.
Andere nach uns werden ernten.

An uns ist es,
in Kälte und Dunkelheit
beieinander zu bleiben und,
während es schneit, unentwegt
wachzuhalten die Hoffnung.

Das ist es.
Das ist uns aufgegeben
in winterlicher Zeit.

Aus: Lothar Zenetti, Auf Seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht, S. 9 © Matthias-Grünewald-Verlag der Schwabenverlag AG, D-73760 Ostfildern 2011


Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen:
- ein Licht im Advent, das Ihre Finsternis durchdringt
- ein Licht im Advent, das Ihnen ein Stück Himmel zeigt
- ein Licht im Advent, das Ihnen Ruhe schenkt
- ein Licht im Advent, dass Sie dem Weihnchtsgeheinis näher kommen

Ihr Diakon Rupert Unterkofler

Nacht
Nacht und
Nacht und Finsternis

und
doch
Licht

Licht bricht sich
Licht bricht sich in den Scherben
Licht bricht sich in den Scherben meiner Seele

und
entzündet
und entzündet einen Funken

der

Hoffnung



 

 

Das Wunder der Heiligen Nacht

Weihnachten ist das große Wunder
der vergebenden Gnade Gottes;
den verlorenen Leuten bietet ER ewiges Leben.

Das ist das Wunder der Heiligen Weihnacht,
dass ein hilfloses Kind unser aller Helfer wird.

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,
dass in die Dunkelheit der Erde die helle Sonne scheint,

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,
dass traurige Leute ganz fröhlich werden können.

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht:
Das Kind nimmt unser Leben in seine Hände,
um es niemals wieder loszulassen.

(Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910))

 

 

 

 
     

 

   © 2013 by Mag. Renate Unterkofler •  st-peter-kammersberg@graz-seckau.at